CSLI

Besuch bei der Wiener Berufsrettung

 

Besuch bei der Wiener Berufsrettung

Eine Delegation der LAZARUS UNION besuchte am 18.10.2012 die Einsatzzentrale der Wiener Berufsrettung.


 

 

 

Eingeladen wurde das CSLI vom Chef der Wr. Berufsrettung Senatsrat Dr. Rainer Gottwald. Es war im beiderseitigen Interesse, einander besser kennen zu lernen und mehr über die Arbeit des Gegenübers zu erfahren. Interessierte Teilnehmer waren Präsident Steinhardt und die Kameraden Kadlec, Ptak, Gebel und Poppel, sowie die Kameraden Hochmuth, sowie Anita und Prof.Hans König.

 

Nach der Begrüßung stellte uns Dr. Gottwald seine Organisation vor. Gegründet wurde die Rettungsorganisation 1881 nach dem Ringtheaterbrand. Die Wiener Berufsrettung  (MA 70, Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst der Stadt Wien) ist eine im landesgesetzlichen Auftrag tätige Rettungsorganisation. Sie stellt den Großteil aller in Wien eingesetzten Rettungswagen und betreibt die Leitstelle sowie die Disposition. Sie arbeitet mit den privaten Organisationen Österreichisches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hospitaldienst Austria in der Wiener Rettungsgemeinschaft zusammen. Zu den Aufgaben gehört auch der Katastropheneinsatz (K-Zug). Er ist konzipiert für Einsätze mit einer großen Zahl von Unfallopfern, besonderen Verletzungsmustern, erhöhtem Personal- und Materialbedarf, sowie einer im Vergleich zu Routine-Einsätzen wesentlich längeren Einsatzdauer vor Ort.

Die Wiener Berufsrettung hat 12 Stationen in Wien. Alle Stationen sind rund um die Uhr mit Sanitätern und Notärzten besetzt. Ungefähr 800 Sanitäter und 80 Ärzte gewährleisten den 24-Stundenbetrieb.Im Jahr 2011 wurden 256 886 Einsätze gefahren, davon entfielen auf die MA 70 165 811 Einsatzfahrten. Die Wiener Berufsrettung bietet auch qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungen für die eigenen MitarbeiterInnen und für MitarbeiterInnen befreundeter Rettungsorganisationen in der Rettungsakademie an.

Die Einsatzleitstelle gehört zu den modernsten in Europa. Unter der Notrufnummer 144 ist sie  rund um die Uhr erreichbar. Die Mitarbeiter stehen jedem Anrufer zur Seite und können bei jedem medizinischen Notfall die Ersthelfer Schritt für Schritt bei der 1. Hilfe unterstützen. Die durchschnittliche Anfahrtszeit im Notfall beträgt zwölf Minuten.

Zum Fuhrpark gehören u. a. Rettungstransportwagen, Notarztwagen und  Notarzteinsatzfahrzeuge. Der ganze Stolz ist jedoch der Bettenintensivtransporter, praktisch eine mobile Intensivstation. Hier können auch kleinere chirurgische Eingriffe durchgeführt werden. Außerdem dient dieses Fahrzeug für den professionellen, menschenwürdigen Transport von schwergewichtigen Patienten.
Wir waren von den Ausführungen und Hintergrundinformationen sehr beeindruckt und verstehen nun die Arbeit der Rettung besser.

Im Anschluss stellte Präsident Steinhardt die Lazarus Union vor und übergab als Zeichen der Freundschaft und der Kameradschaft ein Fahnenbanner der Lazarus Union an Dr. Gottwald. Mit einer Power Point Präsentation berichtete über unser Leitbild, Ziele und Aufgaben. Ebenfalls stellte er unsere Organisationsstruktur dar und brachte Beispiele unserer Tätigkeit. Beeindruckend für die Kameraden der Berufsrettung war offensichtlich das anschließende Video über unseren Flugtag.


Zum offiziellen Abschluss wurden noch einige Kameraden ausgezeichnet:
Das Großkomturehrenkreuz der Lazarus Union erhielt:

Senatsrat Dr. Rainer Gottwald, Chef der Wr. Berufsrettung

Das Komturehrenkreuz der Lazarus Union erhielten:

Mag. Dr. Jochen Haidvogel, Stv. Leiter der Wr. Berufsrettung

Mag.Thomas Klvana, Leiter der Administration der Wr. Berufsrettung

Dr. med. Dieter Sebald, Chefarzt der Wr. Berufsrettung

Das Ehrenkreuz in Gold der Lazarus Union erhielten:

Mag. Ronald Packert, Mediensprecher der Wr. Berufsrettung

Thomas Porubszky, Kommandoassistent der Wr. Berufsrettung

Die Lazarus Union gratuliert dazu sehr herzlich!

Ein gemütliches Beisammensein gab uns die Möglichkeit, einander näher kennen zu lernen und unsere persönlichen Erfahrungen in unserer Arbeit auszutauschen. Es war ein gelungener Abend.

Unser „Haus- und Hoffotograf“ Hannes Hochmuth machte zum Schluss noch offizielle Erinnerungsfotos.

 

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