CSLI

WORLD INTERFAITH 2015, UN-HARMONY WEEK

Interfaith 2015 05 Title 620

Ein Bericht von “SPECTATOR”

 

„World Interfaith Harmony Week“

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im Jahr 2010 die erste Februarwoche zur „World Interfaith Harmony Week“ erklärt. Seither zeigen in tausenden Veranstaltungen interreligiöse Vereinigungen und andere Gruppierungen weltweit, dass die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen überwiegen, und die Unterschiede bedeutungslos sind, wenn es gilt friedlich miteinander zu leben.

Die heurige Konferenz im VIC – Vienna International Center stand unter dem Motto „ Die Bedeutung der überkonfessionellen Zusammenarbeit zur Friedenssicherung im 21. Jahrhundert“.

Die Vereinten Nationen unterstützen mit ihrem Entwicklungsprogramm die Staaten bei Armutsbekämpfung und Krisenprävention, da die meisten Konflikte auf die großen sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede in den Entwicklungsländern zurückzuführen sind. Weitere Schwerpunkte sind Schutz der Menschenrechte sowie die Gleichbehandlung von Frauen.

Ein Friedensprojekt der besonderen Art ist der Jerusalemweg der von Santiago de Compostella durch 15 Länder bis nach Jerusalem führt. Details unter www.jerusalemway.org

Weltweit werden 4200 Religionen gezählt, die manchmal die unterschiedlichsten Regeln befolgen, die nicht religiös bestimmt sind, sondern überholte Stereotypen darstellen. Vielleicht ist auch die untergeordnete Rolle der Frau darauf zurückzuführen, dass die meisten „Götter“ männlich sind.

Am Beispiel Korea wurde dargestellt, dass das Nebeneinander von Schamanismus, Buddhismus, Konfuzianismus und seit dem 18.Jh. auch Christentum funktioniert, da mehr in mehr als 70% die gleichen Grundsätze übereinstimmen.

In China stand der rationale Konfuzianismus dem irrationalen Taoismus gegenüber. Während der Kulturrevolution war jedwede Religionsausübung verboten, danach hat sich die Lage entspannt, trotzdem bleibt die Haltung der chinesischen Führung zur Religiosität ambivalent.

Weitere Kurzreferate befassten sich mit der Lage in Bosnien und Griechenland.

Alle Vortragenden sind zuversichtlich, dass durch diesen intensiven Dialog zwischen den religiösen Gruppen das Verständnis, der Respekt und die Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlichsten Glauben ein wesentlicher Beitrag zum Weltfrieden geleistet wird.

Unser Präsident Senator h.c Wolfgang Steinhardt und Vizepräsident Chev. Christoph Ptak waren als Vertreter der LAZARUS UNION bei dieser Konferenz offiziell akkreditiert.

„Spectator“

 

Bildimpressionen:

Interfaith 2015 05Interfaith 2015 01 Interfaith 2015 02 Interfaith 2015 03 Interfaith 2015 04

Interfaith 2015 06 Interfaith 2015 07 Interfaith 2015 08 Interfaith 2015 09 Interfaith 2015 10 Interfaith 2015 11Interfaith 2015 13 Interfaith 2015 14 Interfaith 2015 15 Interfaith 2015 16 Interfaith 2015 17 Interfaith 2015 18 Interfaith 2015 19 Interfaith 2015 20Einladung INTERFAITH 2015 UN-VIC 620

 

 

 

 

image_print
Untitled Document