CSLI

CSLI AIR WING

DIE IDEE DES CSLI AIR WING

  • Was macht nun das CSLI Air Wing ?
  • Was wird von den CSLI Piloten erwartet ?
  • Was können CSLI Piloten konkret tun ?

Innerhalb des CSLI wurde diese Idee geboren als neben den vielen anderen engagierten Helfern immer mehr Piloten zum CSLI dazugekommen sind. Aus vergangenen aktuellen Naturkatastrophen, wo auch Hubschrauber im Noteinsatz gebraucht wurden, wurde die Idee geboren, ein „CSLI Air Wing“ für das CSLI aufzubauen und zu integrieren. Diese Idee war offensichtlich eine „Marktlücke“ innerhalb der üblichen Hilfswerke. Viele griffen diese neue Idee auf uns meldeten sich zu unserem CSLI Air Wing (vormals CSLO Air Service).

CSLI Einsatzhubschrauber

CSLI mission helicopter

Mit ca. 40 Piloten, die früher beim CSLO waren und jetzt vom CSLI wieder übernommen wurden, manche davon mit mehreren tausend Stunden Flugerfahrung, Einsatzpiloten, Verkehrspiloten, Fluglehrer aber auch qualifizierte Privatpiloten, stellt die „Pilotengruppe” einen Wichtigen Teil der CSLI Mitglieder. Nach dem Prinzip unseres CSLI, bauen dieser Idee folgend, auch derzeit andere Hilfsdienste ähnliche Strukturen in anderen Länder auf.

Wir unterscheiden die Piloten des CSLI generell in drei Gruppen, ohne jedoch den Einzelnen abwerten zu wollen: Wir unterscheiden zwischen Einsatzpiloten, erfahrenen Profis und Profis. Um als Einsatzpilot eingestuft zu werden, muss eine Erfahrung von mindestens 850 Flugstunden als verantwortlicher Pilot (PIC) vorhanden sein. Einsatzpiloten fliegen Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes und im Katastrophenfall. Erfahrene Profis, die eine Erfahrung von mindestens 300 Flugstunden aufweisen können, fliegen bei offiziellen Anlässen wie Flugtagen und speziellen Veranstaltungen für unsere behinderten Mitmenschen etc. Die Einstufung kann außerdem von der Art der Fluglizenz abhängen, sei sie nun ein PPL (Privatpilotenlizenz) oder eine, die dazu berechtigt, kommerzielle Flüge durchzuführen (Berufspilotenlizenz).

Flugtag
Flugtag

Die Fliegerstaffeln bei den Vereinen (FSV2000, Fliegergruppe Wien) bilden das “humanitäre” Rückgrat für den CSLI Air Wing, indem sie bei Flugplatzbesuchen von behinderten Personen, diese betreuen, den Flugplatz und den Flugbetrieb erklären, die Flugzeuge zeigen und mit diesen Personen (so diese dazu in der Lage sind) auch Rundflüge bzw. auch ev. Streckenflüge (bei einem gemeinsamen Flugausflug mit anderen Staffeln und mit Behinderten) durchführen.

Was wir in dieser Richtung schon geleistet haben, können Sie durch die positiven, vielen Pressestimmen und die TV-Berichte selbst feststellen!

Diese Flüge sind ganz einfach wie Privatflüge mit Passagieren zu bewerten. Zu Beginn wird erwartet, dass die Flüge vom Piloten noch selbst bezahlt werden. Bis das CSLI Air Wing (durch Werbung von unterstützenden Mitgliedern) selbst über ausreichende Mittel verfügt, werden die Selbstkosten vom CSLI ersetzt. Die Piloten aber, die aber schon JETZT auf EIGENE Kosten mit behinderten Mitmenschen fliegen, bekommen später auch die “Belohnung” dafür in Form von “Gratisflugstunden”.

Flugtag
Flugtag

Als Zeitaufwand (Flugstunden) werden von einem Piloten nicht mehr als 1-2 selbstfinanzierte Flugstunden pro Jahr erwartet. Er braucht auch überhaupt nicht fliegen (wenn es aus Geldgründen nicht möglich ist) die Betreuung von behinderten Mitmenschen am Flugplatz ist mindestens ebenso wertvoll !!! Wichtig ist, das die einzelnen Staffeln nicht nur warten, bis etwas “von oben angeordnet” wird, sondern selbst die Initiative für Behinderte ergreifen und dem Fliegerleben dadurch vielleicht “etwas mehr Sinn zu geben”, als “nur sinnlos im Kreis herumzufliegen”.

Damit aber ja KEIN Missverständnis entsteht:

Nicht nur Piloten sind im CSLI herzlich willkommen. Jeder der etwas für behinderte Mitmenschen tun möchte ist WICHTIG und kann in unserer Gemeinschaft viel bewegen !

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